Denk daran, schaff Vorrat an...

Tieffrieren oder Einfrieren war gestern - heute ist es Kult zu Fermentieren. Mit der Herausgabe des Buches vom "König des Fermentierens" - Sandor Elix Katz - in deutscher Sprache, im September 2015 - "Die Kunst des Fermentierens", hat es sich in windeseile rumgesprochen, das wir uns und der Umwelt etwas GUTES tun, wenn wir für die Vorratshaltung statt Strom für die Tiefkühltruhe oder dem Tiefkühlfach unsere Vorräte fermentieren und Zeit und Bakterien für uns arbeiten lassen. Das Wissen um die Haltbarmachung von Nahrungsmitteln mit Hilfe von Milchsäurebakterien ist eng mit der Kulturgeschichte der Menschheit verbunden und wurde in allen Kulturen gepflegt. Dieses Wissen steht uns immer noch zur Verfügung. Es gibt wunderschöne, gut bebilderte und hilfreiche  Bücher zu diesem Thema, die einladen und Mut machen es selber zu probieren - es ist absolut einfach und das Ergebnis ist wirklich überzeugend! Und nach gelungener Fermentation fragt man sich - wieso jetzt erst.

 

Gl-ser

 

Gläser gut waschen und mit wenig Wasser prüfen, ob der Deckel fest schließt. (Notwendig vor allem beim Wiederverwenden eines Deckels).

Eher festes Gemüse nach Wahl - hier Blumenkohl, Möhren und Kohlrabi - waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.

.Gem-sezumPicklen

 

Lagenweise oder gemischt, nach Wunsch mit Kräutern - hier mit Estragon - in die vorbereiteten Gläser füllen und mit einem Kohlblatt abschließen.

Kaltes Wasser mit 25 gr. Meersalz pro Liter zum Kochen bringen und kurz Aufkochen lassen. Auf Handwärme abkühlen lassen und die Gläser bis auf 1 cm unter dem Rand füllen (Restwasser aufheben). 

Die gefüllten Gläser mit leicht aufgelegtem Deckel auf ein Backblech stellen und 2-3 Tage die Fermentation bei Raumwärme beobachten. Dann den Glässerrand und die Deckel mit einem Haushaltspapier säubern und die Gläser fest verschließen. (Eventuell ausgetretenes Wasser mit dem Restwasser wieder auf Füllhöhe auffüllen). Nun kälter stellen und ca. 14 Tage abwarten - dann haben die Bakterien das Wunder vollbracht und das eingelegte Gemüse zu herrlich knackigem, erfrischendem, milchsauer vergorenem Gemüse verwandelt.

Lebendiger geht es nicht!!! 

 Fermenation

 

Das Leben kann so einfach sein....Gemüse - Wasser - Salz - und Lust auf lebendige Nahrung - no more!

 

Tags: Pickle
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