Karfreitag - Ostern

 

„Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.“

 

Das ist die letzte Strophe des Gedichtes von Goethes „Selige Sehnsucht“ in dem er die Bereitschaft formuliert, sich auf den besonderen Moment einzulassen, ja zu sagen, sich des Mächtigen oder gar Übermächtigen - nicht mehr kontrollierbarem - hinzugeben und nicht am Bisherigem festzuhalten.

"Stirb und werde" nicht erst im Angesicht des Todes, sondern hier heute und jetzt, um einer anderen Sichtweise die notwendige Aufmerksamkeit geben zu können. Alles gewohnte, festgefahrene, eingespielte prüfen, dem Lebendigen, dem Veränderbarem flexibel begegnen und nachspüren, die persönliche Sinnfindung neu justieren. Die Wandlung, die in diesen Tagen weltweit celebriert wird, Kraft des freien Willens, zulassen.

Das Zeitfenster, sowohl für einen persönlichen, wie auch für einen kollektiven Veränderungsprozess ist offen. Die Situation als Chance verstehen bringt weiter.

In diesem Sinne "Frohe Ostern" und erkenntnissreiche fünfzig Tage, dann ist Pfingsten!

 

 

 

 

 

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