Johanni - das Feuer Innen.

Der 24. Juni, Johanni, steht kalendarisch dem 24. Dezember, dem Heiligen Abend, gegenüber. Beide Daten stehen an Orten des nördlichen Wendekreises in Verbindung mit der Sonnenwende, dem Sonnenstillstand, jeweils am  21. d. M. Im Juni ist der längste Tag, mit dem mittäglichem Sonnenhöchststand über den Horizont und der kürzesten Nacht des Jahres; das ist der Moment der sich maximal "ausdehnenden Energie" und der Beginn des energetischen Abstieges. Im Dezember ist der kürzeste Tag mit der geringsten Mittagshöhe über dem Horizont und der längsten Nacht des Jahres; das ist der Moment der sich maximal "zusammenziehenden Energie" und der Beginn des energetischen Aufstieges.

Johanni, drei Tage nach der Sommersonnenwende  - Weihnachten, drei Tage nach der Wintersonnenwende. Beide Feste markieren einen Wendepunkt für die einwirkende Energie durch die Sonne. Johanni - "von Außen nach Innen und Weihnachten von Innen nach Außen".

MIt der richtigen Stellung eines Brennglasses zur Sonne entzündet sich ein Feuer. Die Sonnenstrahlen laufen hinter der Lupe aufeinander zu, überkreuzen sich und laufen dann wieder auseinander. Im "Brennpunkt" wird es so heiß, das sich etwas Brennbares entzündet. Dieses "Bild" übersetzt und vereinfacht kann heißen: Durch Fokussierung entsteht Feuer - durch Zerstreuung ist der Impuls für die Zündung zu schwach, es entzündet sich nichts mehr.

Mit dem Feuer umgehen und es zu nutzen, das hat die Menschheit schon sehr lange vor uns gelernt. Doch auch das "Innere Feuer" entzünden, das, was nicht von mir getrennt ist, nicht ausserhalb meines Körpers ist, können wir lernen und es für uns nutzen. 

Was meint Andy Warhold mit :"Du mußt brennen, um zu leuchten." Er meint, unser Körper kann seine Energie so stark bündeln, daß sich ein "inneres Feuer" entzünden kann, die "Sonne" ein Pendant in uns findet.

Die Frage ist: Kann ich Einfluß auf die körperliche Verfassung nehmen?

Das japanische Wort für "menschliches Wesen" ist HITO. Die Silbe Hi -  bedeutet Sonne oder Feuer, die Silbe To - bedeutet Geist oder Gespenst. Wörtlich übersetzt ein "Feuergespenst", das eine von der Umgebung unterschiedliche Temperatur erzeugt, was es zu einem Warmblütler macht. Zu erkennen, welcher "Brennstoff " zur Aufrechterhaltung des Feuers notwendig ist und was der Brennstoff mit dem Körper macht, das ist das Wissen auf dem die makrobiotische Ernährung gründet. Denn über den "ausgewählten Brennstoff und seiner Verarbeitung" ist es möglich Einfluß auf die körperliche Verfassung zu nehmen -  mehr fokussiert oder mehr zerstreut. Die Balance oder die Anpassung der Nahrung an ein gewünschtes Ziel ist mit diesem Wissen möglich. Nicht nur kurzfristig, da hat jeder schon einmal die Wirkung der Nahrung erlebt, auch langfristig kann sich die Verfassung zu mehr Fokussierung, Zerstreuung oder zur Balance verändern. Darum - "Grabe den Brunnen ehe du durstig bist" (Chinesische Weisheit), wenn du "leuchten" willst.

In diesem Sinne ein frohes Johannifest und eine schöne zweite Jahreshälfte  mit viel "Inspiration durch Konzentration", wünscht Ihnen das makrobiotik-perlen Team.

Augustinus Aurelius: "Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen."

 

 

 

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